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Entwicklung eines generischen Konzeptes für das interorganisationale Konfigurationsmanagement von virtualisierten Cloud-Diensten (am Beispiel von TUM und LRZ)

Hintergrund der Arbeit:
IT-Dienstleitungen werden immer öfters durch Kooperationen von Service-Providern bereitgestellt, häufig auch im Sinne von sogenannten Cloud-Diensten, bei denen standardisierte Dienste auf den Ebenen Infrastruktur, Plattform oder Software als Services bezogen werden. Auch im Hochschulumfeld setzt sich dieser Trend durch. An den Münchner Universitäten werden vielfältige Dienste vom LRZ bezogen. Ein Beispiel sind virtualisierte Server, welche am LRZ betrieben und von den verschiedenen Hochschul-Organisationseinheiten für eigene Zwecke eingesetzt werden können.

Durch die zunehmende Professionalisierung der jeweiligen Hochschul-IT-Abteilungen ist es jedoch der Wunsch, dass der gesamte Dienstlebenszyklus, von der Bestellung, Bereitstellung bis zur Abwicklung und Bezahlung über ein zentrales IT-Servicezentrum der jeweiligen Universität abgewickelt wird und nicht mehr dezentral wie bisher. An den Universitäten wurden hierzu die notwendigen organisatorischen Voraussetzungen geschaffen inkl. Einführung eines IT-Service-Management-Werkzeuges (otrs, otrs.org). Auch beim Dienstleister LRZ wird auf zunehmende Prozess- und Werkzeugunterstützung im IT-Service-Management gesetzt.

Ziel der Arbeit:

In dieser Arbeit soll nun eine übergreifende Managementarchitektur für das Konfigurationsmanagement für eine interorganisationale Servicebereitstellung am Beispiel (TUM,LMU) und des LRZ anhand eines konkreten Servicebeispiels entwickelt werden. Der zu implementierende Service-Lifecycle, z.B. für die Bestellung eines virtuellen Servers (Infrastructure as a Service) soll dann prototypisch implementiert werden. Dazu muss das an der LMU bzw. TUM vorhandene Werkzeug entsprechend angepasst und erweitert werden, so dass der Service im Servicekatalog und in der CMDB abgebildet werden kann, die Bestellung ans LRZ via geeigneter Kommunikationsmechanismen (z.B. Webservices) übermittelt werden kann und dort den lokalen Change-/Configuration-Management-Prozess im dortigen Tool (ieT-Solutions) durchläuft.

Konzeptionelle Vorüberlegungen für diese Arbeit sind:
  • Welche Informationen sind zu erfassen in jeder Domäne (Informationsmodell)
  • Wie wird der Lifecycle abgebildet (funktionale Aspekte)
  • Wie sieht die Kommunikationsschnittstelle aus (Kommunikationsmodell)
  • Wer darf den Service überhaupt in Anspruch nehmen (Organisationsmodell)
Entsprechende Zugänge bzw. Entwicklungsplattformen werden bereit gestellt.

Aufgabensteller:
Prof. Dr. Kranzlmüller

Anzahl Bearbeiter: 1

Betreuer:
Dr. Nils gentschen Felde, Ludwig-Maximilians-Universität München, Institut für Informatik, München

Silvia Knittl, Ludwig-Maximilians-Universität München, Institut für Informatik, München